Wir unterstützen Regierungen dabei, einen rechtlichen Rahmen für Alkohol zu gestalten. In vielen afrikanischen Ländern, darunter Ghana, Kenia und Uganda, haben wir die Entwicklung von Regeln unterstützt und Ministerien, Nichtregierungsorganisationen, Öffentlichkeit und unsere Branche in einen transparenten Vorgang einbezogen, in dem das International Centre for Alcohol Policy (Internationales Zentrum für Regeln des Alkoholkonsums) vermittelte.
Wir ermutigen in unserer Branche zur Annahme von Marketing-Kodexen. Zum Beispiel haben wir mit Hilfe der Bear Sectoral Group in Nigeria geholfen, einen einheitlichen Kodex zu entwickeln, den alle Mitgliedsfirmen angenommen haben.
Dieses Jahr nahmen wir an Beratungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) teil, die sich damit befassten, wie unsere Branche zur Reduzierung des Alkoholmissbrauchs beitragen kann. Unser Kontakt - und auch der anderer Unternehmen - bestand zum Teil direkt und zum Teil über die Global Alcohol Producers Group (Globale Vereinigung von Alkoholproduzenten). Es wurde gemeinsam mit der WHO über eine globale Strategie zur Reduzierung des Alkoholmissbrauchs beraten. Wir machten zahlreiche konstruktive Vorschläge für bestehende und eventuell zukünftige Aktionen unserer Branche im Kampf gegen Alkoholmissbrauch und versicherten, mit öffentlichen Gesundheitssystemen zusammenzuarbeiten, die unsere Ansicht teilen.
Wir halten eine Zusammenarbeit mit Medizinern beim Thema Alkohol für sinnvoll, um bei Klinikern und Patienten das Bewusstsein zu stärken. In Frankreich hat unser Unternehmen Moët Hennessy Diageo mit medizinischen Experten ein Trainingsprogramm für Ärzte entwickelt, das sich mit sozialen und medizinischen Aspekten von Alkohol befasst. Fragebögen, die vor und nach dem Training ausgegeben wurden, zeigten, dass das Wissen der Ärzte über Alkoholismus gewachsen ist.
Diageo war der erste in Produzent von alkoholischen Getränken in den USA, der Ärzte in Techniken für das Feststellen von Alkoholmissbrauch und ein schnelles Eingreifen schulte, damit diese gefährliches Trinken unter ihren Patienten einschränken konnten. Die Medical Society of the State of New York (medizinische Gesellschaft des Staates New York) stellte fest, dass nach den Trainings 88 Prozent ihrer Mitglieder planten, ihre Patienten auf Alkoholmissbrauch hin zu untersuchen. Vorher waren es 62 Prozent. Um die Anwendung dieser Techniken weiter zu verbreiten, finanzierten wir dieses Jahr landesweit das Training von anderen Medizinern, die im Kampf gegen Alkoholmissbrauch an vorderster Front stehen, im Institute for Continuing Healthcare Education (Institut für nachhaltige Gesundheitsbildung).
Wir engagieren uns weiterhin im gemeinnützigen The Drinkaware Trust (Stiftung für bewusstes Trinken) in Großbritannien und helfen bei seiner Finanzierung. The Drinkaware Trust ist eine echte Marketingpartnerschaft zwischen den Alkoholproduzenten und der Gesellschaft. Mitglieder der Stiftung sind Produzenten, Gesundheitsexperten und Laien. Die Stiftung spielt in der Öffentlichkeit sowie bei der Änderung der Einstellung gegenüber Alkohol eine wichtige Rolle.
Gemeinnützige Organisationen
Im Laufe der Jahre haben wir bei der Einrichtung zahlreicher gemeinnütziger Organisationen geholfen. Dies sind von der Industrie finanzierte Einrichtungen, die Alkoholmissbrauch bekämpfen und verantwortungsbewusstes Trinken fördern. Im Corporate Citizenship Report 2009 finden Sie eine Übersicht der gemeinnützigen Organisationen.